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Wie funktioniert eine Domain-Registrierung? Erste Schritte

Grundsätzlich kann sich in Deutschland und in den meisten anderen Ländern jeder eine Domain registrieren. Jede Domain, die Adresse im Internet, kann es nur ein einziges Mal geben. Ist also ein Domainname unter einer Endung wie zum Beispiel .de schon vergeben, kann diese nicht mehr registriert werden. In der Regel funktioniert das einfach nach dem „first come, first serve“-Prinzip. Also wer zu erst da ist und die Domain registrieren möchte, bekommt sie auch. Es sei denn, man verletzt irgendwelche Markenrechte oder andere Rechte Dritter. Dann muss man ziemlich wahrscheinlich die Domain wieder abgeben. Gerade bei den ganzen neuen Top-Level-Domains, wie zum Beispiel .berlin oder .club, wird es daher nicht möglich sein, sich beispielsweise einfache telekom.berlin zu sichern um dann darauf zu spekulieren, die Domain teuer an die Telekom zu verkaufen.

 

Anders ist die bei generischen Domains. Auf Begriffe wie Klavier, Büro oder Fertiggarage ist es quasi unmöglich Markenrechte zu beanspruchen. Das heißt, wer eine generische Domain benutzt, hat in der Regel keine rechtlichen Probleme aufgrund des Namens der Domain zu fürchten.

 

Eine Domain darf aus maximal 63 Zeichen bestehen (.de Domains). Dabei sind sowohl alle Buchstaben von A bis Z möglich, als auch die Umlaute ä,ö und ü – was viele oftmals gar nicht wissen. Natürlich stehen auch die Zahlen von 0 bis 9 und der Bindestrich, nicht jedoch der Unterstrich oder Punkt zur Verfügung.

 

Die Domain sollte trotz der möglichen 63 Zeichen kurz, knackig und leicht zu merken sein. Benutzen Sie Ihrer Suchmaschinenoptimierung zu liebe auch keine Bindestriche, oder beschränken Sie sich auf maximal einen. Denken Sie dran, dass Domains mit dem Umlaut statt „oe“ oftmals noch nicht registriert sind – aber beachten Sie gleichzeitig, dass viele Leute eben gar nicht wissen, dass Internetadressen mit Umlauten möglich sind. Um keine Streuverluste zu haben, weil Ihr Domainname evtl. auch anderes geschrieben werden könnte, wenn man nach dem Hörverständnis geht, sollten Sie überlegen auch so klingende Domains zu registrieren. Oder wusste Sie, dass Sie rtlnow.de auch unter rtlnau.de erreichen können?

 

Hinter dem Domainnamen, den wir lesen und in die Browserzeile eingeben können, verbirgt sich eigentlich eine eindeutig zuordbare IP-Adresse. Mit Hilfe des sogenannten DNS (Domain Name System), wir der Domainname in die IP-Adresse aufgelöst. Geben Sie zum Beispiel einmal folgende IP-Adresse in Ihren Browser ein: 74.125.136.94 – Sicher kennen Sie diese Seite. Aber den Namen merken, ist eindeutig einfacher. Der DNS ordnet also der Domain die entsprechende IP-Adresse zu und löst diese auf. Zugeordnet wird beides bei der Registrierung Ihrer Domain.
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